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Unsere gelebte Kleinkindpädagogik: Kleinkinder, Kinder im ersten bis dritten Lebensjahr, bringen bereits Lerner- fahrungen mit in die Kita. Das Kind als Akteur seiner Entwicklung kommt in unser Haus und hat bereits eine Menge „Lebenserfahrung“ gesammelt. Der Lebensraum zu Hause ist ihm vertraut und es kann sich daheim sicher und geborgen fühlen. Der sichere Hafen sind für die Kleinkinder zunächst die Eltern. In Begleitung von Mutter oder Vater sammeln die Kinder ihre ersten Erfahrungen, sie benötigen den sicheren Rückhalt durch Bezugspersonen. Damit die Kleinkinder auch in der Kita auf Entdeckungsreise gehen können benötigen sie zunächst vorrangig Bezugspersonen.



Einen Flyer, der speziell unsere Kleinkindpädagogik behandelt, finden Sie hier

„Berliner Eingewöhnungsmodell“: Um den so genannten Bindungsaufbau möglichst effektiv zu gestalten, verfahren wir nach dem "Berliner Eingewöhnungsmodell". Über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen wird das Kind allmählich an die noch fremde Umgebung gewöhnt. Parallel erfolgt der Bindungsaufbau zu einer Bezugserzieherin. Kleinkinder orientieren sich primär an Erwachsenen, die sie in der Kita, wie bereits oben erwähnt, als sicheren Hafen brauchen. Sind die (Klein-)Kinder sicher gebunden können sie den Lebensraum Kindertagesstätte erobern und täglich Neues entdecken und begreifen.

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Die Kinder treffen auf eine vorbereitete Umgebung, die ihren Entwicklungsbedürfnissen entspricht. Kinder die laufen lernen benötigen „Laufstrecken“ zum Festhalten. Wir orientieren uns an den Erkenntnissen von Emmi Pikler, deren Kleinkindpädagogik bereits den Jüngsten sehr viel Eigenständigkeit erlaubt. „Kinder brauchen den Boden“ lautet eines ihrer Erkenntnisse. Selbst jüngste Kinder drehen sich alle ca. 2-3 Minuten, wenn man sie lässt. Der Boden bietet hier die günstigsten Voraussetzungen um den Kindern diese Beweglichkeit zu erlauben. Sie „rollen“ quasi dorthin wo sie hin wollen, z.B. in Richtung eines Balles oder eines anderen Gegenstandes der das Interesse der des Kindes geweckt hat. Die Kinder finden am Boden Materialien die sie auffordern die Umwelt selbständig zu erkunden: Kisten zum hinein- oder drüberklettern, Tunnel zum Durchkrabbeln, Schrägen zum raufklettern und runterrutschen, usw. . .

Beziehungsvolle Pflege ist Kommunikation und Bildung zugleich, das Wechseln der Windel wird genutzt um sprachbegleitet weitere Selbständigkeit des Kindes zu entwickeln: Das Kind bestimmt das Tempo, entscheidet ob es lieber im Stehen oder liegend gewickelt werden möchte. Sobald die Kinder dazu in der Lage sind steigen sie selbst auf den Wickeltisch.
Sprachbegleitete Alltagssituationen unterstützen die Sprachentwicklung des Kindes und münden in der stolzen sprachlichen Feststellung unserer Kinder: „Das kann ich schon alleine!“

Das kann ich schon alleine!

Das selbständige Essen und Trinken der Kinder wird durch kindgerechtes Mobiliar unterstützt. Niedrige Sitzhocker mit Kante geben Halt, erlauben den Kinder frei zu sitzen, die Füße zur Abstützung am Boden zu haben und den Oberkörper selbständig aufrecht zu halten. Mit dem in der Höhe passenden Tisch lernen die Kinder selbständig essen und trinken, sowie Tischgemein- schaft mit anderen zu haben.
Selbstverständlich bieten wir den Kindern Ruhepausen an. Niedrige Liegen bieten jedem Kind einen Schlafplatz der, mit heimischer Bettwäsche angereichert, zu einem wohligen individuellen Rückzugsort gestaltet wird.

Zur Kleinkindpädagogik im Bild geht es hier